Das Airbag-System – Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Ein Airbag kann maßstäblich zur Sicherheit des Fahrers und der Insassen in Kraftfahrzeugen beitragen. Es handelt sich dabei um ein Luftkissen, welches sich bei einem Aufprall entfaltet, sodass ein Zusammenstoß von Fahrer und Insassen mit der Fahrzeugfront vermieden wird. Doch das Airbag-System besteht nicht nur aus dem Airbag / Aufprallkissen selber, sondern dahinter steckt ein raffiniertes System aus mehreren Bestandteilen, die miteinander verknüpft sind. Schon Mitte der 70er Jahre wurden die ersten Airbag Systeme für Fahrer in Fahrzeugen der Oberklasse eingebaut. Ende der 80er Jahre kam der Airbag für Beifahrer hinzu. Nach und nach wurde die Technik des Airbag-Systems weiterentwickelt und um mehrere Airbag-Arten ergänzt. Inzwischen zählt der Airbag in Kraftfahrzeugen zur Standardausstattung. In diesem Artikel finden Sie allgemeine Informationen zu der Funktionsweise des Airbag-Systems und dessen Bestandteile.

Inhaltsverzeichnis:

 

Das Airbag-System trägt zur Sicherheit im Straßenverkehr bei. Bei Airbagbank erfahren Sie alles über Funktion, Bestandteile und diverse Airbag-Arten.

Wie funktioniert ein Airbag?

Die Auslösung des Airbags erfolgt nach dem folgenden Prinzip:
1. Sensoren messen einen Aufprall →
2. Airbag-Steuergerät wertet Signale aus und berechnet Zündungsmoment →
3. Elektrisches Signal des Steuergerätes löst Airbag aus

1. Sensoren messen Aufprall

Wenn ein Airbag ausgelöst wird, sind verschiedene Bestandteil des Airbag-Systems involviert. Bei einem Aufprall messen die Crashsensoren oder auch Beschleunigungssensoren einen abrupten Halt des Kraftfahrzeugs und geben diese Signale an das Airbag-Steuergerät weiter. Bei einem seitlichen Zusammenstoß kommen die sogenannten Drucksensoren zum Einsatz, die einen abrupten Druckanstieg an den seitlichen Türen messen und auch diese Information wiederum an das Steuergerät weiterleiten.

2. Airbag-Steuergerät wertet Signale aus

Das Airbag-Steuergerät verarbeitet alle wichtigen Signale, die von den Sensoren übertragen werden und ermittelt anhand dieser Informationen die Auslösestrategie der Airbags. Für die Auslösestrategie wird der Zeitpunkt des Aufpralls, die Aufprallgeschwindigkeit, der Aufprallwinkel, die benötigte Rückhalteeinrichtung und der günstigste Zeitpunkt der Zündung der einzelnen Rückhalteeinrichtungen berechnet.

3. Airbag wird gezündet

Der Gasgenerator stellt das notwendige Füllgas in nur wenigen Millisekunden zur Verfügung, sodass die Airbags extrem schnell entfaltet werden können. Die Zündung des Gasgenerators erfolgt durch ein elektrisches Signal des Airbag-Steuergerätes.

Bestandteile des Airbag-Systems

Die folgenden Bestandteile gehören zum Airbag-System. Je nach Modell und Marke des Kraftfahrzeuges können die Bestandteile abweichen.

❏ Sensoren

Verschiedenste Sensoren tragen zur Funktionsfähigkeit des Airbag-Systems bei.Crashsensoren, Drucksensoren und Sitzbelegungssensoren befinden sich verteilt im Fahrzeug, messen einen Zusammenstoß und geben die Signale dementsprechend an das Airbag-Steuergerät weiter.

❏ Airbag-Steuergerät

Im Herzstück des Airbag-Systems werden die weitergeleiteten Informationen der Sensoren ausgewertet und analysiert. Anhand dieser Daten wird die Auslösestrategie berechnet.

❏ Airbag / Aufprallkissen

Der Airbag an sich wird auch Aufprallkissen genannt und besteht aus einem sehr strapazierfähigen, alterungsbeständigen Kunststoffgewebe. An der Innenseite des Airbags sind Fangbänder befestigt, die das Aufprallkissen bei der Entfaltung in der gewünschten Form halten. Das Gas zum Auslösen des Airbags kann auf der Rückseite durch Ausströmöffnungen entweichen.

❏ Gurtstraffer

Der Gurtstraffer gehört, wie der Airbag auch, zum passiven Sicherheitssystem eines Fahrzeuges und wird durch das Airbag-Steuergerät ausgelöst. Bei einem Aufprall werden die Sicherheitsgurte der Insassen gestrafft. Innerhalb von wenigen Millisekunden kann der Gurt um bis zu 15 cm angezogen werden, falls lockere Kleidung oder die Sitzposition ein straffes Anliegen des Gurtes am Körper verhindert.

❏ Airbag-Stecker / Airbag-Verkabelung

Airbag-Stecker sind äußerst wichtig, um das fehlerfreie Auslösen des Airbags zu garantieren, denn sie ermöglichen die korrekte Verbindung zum Airbag-Steuergerät.

❏ Wickelfeder

Die Wickelfeder ist das Verbindungsstück zwischen der starren Lenkradsäule und dem beweglichen Lenkrad. Sie ermöglicht während der Drehbewegung des Lenkrades, die Verbindung zwischen dem Airbag-Steuergerät und dem Airbag.

❏ Batterieabschaltung

Bei einem Unfall wird das Signal zur Batterietrennung auch vom Airbag-Steuergerät ausgesandt. Mit der Abschaltung der Batterie wird die Gefahr von Kurzschlüssen und daraus resultierenden Fahrzeugbränden vermindert.

❏ Überrollbügel bei Cabrios

Bei Cabrios gehören auch Überrollbügel zum passiven Sicherheitssystems. Sie schützen die Insassen, wenn sich das Fahrzeug bei einem Unfall überschlägt.

Verschiedene Airbag-Arten für mehr Sicherheit

Seit der ersten Entwicklung des Fahrer-Airbags hat sich die Technik essentiell verbessert und das Airbag-System wurde um weitere Funktionen erweitert. Schritt für Schritt wurden weitere Airbags im Kraftfahrzeug hinzugefügt. Hierunter haben wir häufig vorkommende Airbags aufgelistet.

Front-Airbags

Zu den Front-Airbags gehört der sogenannte Lenkrad-Airbag oder Fahrer-Airbag, der sich in der Lenkradplatte befindet. Der Beifahrer-Airbag gehört auch zu dieser Kategorie und ist im Armaturenbrett vorzufinden. Bei einem Unfall entfalten sich die Front-Airbags innerhalb von Millisekunden, sodass der Oberkörper der Insassen abgefangen und vor einem Aufprall geschützt wird. Nach circa 150 Millisekunden ist das Gas aus den Airbags wieder entwichen.

Seitenairbags

An den Seiten eines Autos ist weniger Material vorhanden als an der Vorder- und Rückseite. Aus diesem Grund wurden bei vielen Autos Seitenairbags installiert, die den Brustbereich, die Lungen und das Becken schützen. Dank der Seitenairbags, die sich häufig in der Sitzlehne und seltener in der Türverkleidung befinden, werden die Insassen bei einem Aufprall besser im Sitz gehalten.

Kopfairbag

Ein Kopfairbag ist im Dachrahmen eines Kraftfahrzeuges installiert und schützt den Kopf sowie die Schultern der Insassen. Der Kopfairbag ist fast über die gesamte Länge des Daches eingebaut. Bei einem seitlichen Aufprall entfaltet sich der Kopfairbag entlang der Fensterfront. In manchen Fällen wird der Kopfairbag auch bei Überschlagen oder frontalen Aufprällen ausgelöst.

Knieairbag

 

Der Knieairbag gehört zu den neueren Airbags und befindet sich im unteren Teil des Armaturenbrettes. Bei einem frontalen Aufprall werden Knie und Beine des Fahrers durch das Auslösen des Airbags vor schweren Verletzungen geschützt. Gleichzeitig werden Oberschenkel und Becken zurückgehalten, um ein Durchrutschen des Fahrers unter dem Sicherheitsgurt zu vermeiden. Dank dieses Knieairbags wird eine aufrechte, sitzende Position unterstützt, sodass Sicherheitsgurt und Front-Airbags auch effektiv Schutz bieten können.

Fußgängerschutz

 

Airbags werden auch verwendet, um den Schutz der Fußgänger zu erhöhen. Beim Auslösen des Fußgänger-Airbags wird die Motorhaube angehoben, um den Aufprall des Fußgängers abzufangen.

Lebensdauer eines Airbags

Generell hat ein Airbag kein Verfallsdatum. Ist der Airbag jedoch schon mehr als 10 Jahre alt, ist eine regelmäßige Kontrolle, um die Funktionstüchtigkeit zu garantieren, anzuraten. Wenn die Airbag-Kontrollleuchte leuchtet, sollte dementsprechend auch eine Kontrolle ausgeführt werden.

Alle Reparaturen, die das Airbag-System betreffen, sowie die vorhergehende Fehlersuche sollten, nur von autorisierten Mechanikern ausgeführt werden. Bei Airbagbank sind Sie in diesem Fall bestens aufgehoben. Bei Fragen oder Problemen bezüglich Ihres Airbags nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf oder füllen Sie online unser Störungsformular aus.

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