So gefährlich sind Autos ohne Airbag

Etwa 900.000 PKWs in Deutschland haben keinen Airbag im Fahrzeug eingebaut. Schockierende Videos aus dem Internet zeigen, wie groß die körperlichen Schäden bei einem Aufprall ohne Airbag sein können. In diesem Artikel erfahren Sie die Wichtigkeit und Vorteile von Airbags in einem Auto, sowie die Zukunft von Airbags.

Der Verkerssicherheitsschutz

Die Anzahl der Getöteten im Straßenverkehr ist in den letzten Jahrzehnten immer weiter gesunken. Im Jahr 1971 sind noch insgesamt 19.193 Menschen im Straßenverkehr tödlich verunglückt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind im Jahr 2020 2.724 Menschen bei einem Verkehrsunfall gestorben.

Um eine hohe Verkehrssicherheit auf den Straßen gewährleisten zu können und die Todeszahl jährlich weiter zu verringern, sind diese folgenden vier Punkte für den Schutz notwendig.

  1. Die Technik der Fahrzeuge
  2. Die Art, der Bau, die Erhaltung von Straßen und die Anlagen zur Verkehrsregelung und Beeinflussung
  3. Die Verkehrserziehung und das Regelwerk für die Verkehrsteilnehmer
  4. Das Rettungswesen mit wirksamer und raschestmöglicher Versorgung

Durch die Erhöhung der Verkehrssicherheit wird die Teilnahme am Straßenverkehr immer sicherer.

Wie funktionieren Airbags?

Die in einem Auto eingebauten Airbags bestehen aus dem Kunstfasergewebe Nylon. Dieses Material kann nicht nur erheblichen Belastungen standhalten, sondern weist auch keinen Verschleiß auf nachdem der Luftsack jahrelang hinter einer Blende im Airbagmodul versteckt ist. Doch wie funktioniert das Airbag-System? Wenn die eingebauten Sensoren eine Kollision feststellen, wird eine Treibladung gezündet, und der dabei entstehende Stickstoff bläht in nur wenigen Millisekunden einen Sack auf. Das Luftkissen schützt den Menschen vor dem Aufprall auf dem Armaturenbrett, Lenkrad oder Rücksitz. Während der Fahrer-Airbag im Lenkrad untergebracht ist, befindet sich der Beifahrer-Airbag an der Stelle des Handschuhfachs. Für die Passagiere, die auf der Rückbank sitzen, befindet sich der Airbag im Rücken der Vordersitze.

Durch ein Zusammenspiel zwischen der ACU (Airbag Control Unit), auch das Airbagsteuergerät genannt, und den Crashsensoren, die teils im Steuergerät und teils im Auto verbaut sind, erkennt das System rechtzeitig, wann der Airbag ausgelöst werden muss. Zusätzlich spielen die Beschleunigungssensoren eine wichtige Rolle, die einen rasanten Geschwindigkeitsabfall messen können. Um einen fehlerhaften Einsatz des Airbags zu vermeiden werden immer mindestens zwei der Sensorenarten verbaut. Wenn alle Sensoren eine Verzögerung registrieren, wird der Airbag dennoch ausgelöst, da das Steuergerät als Airbag-Schaltzentrale fungiert.

Die Vorteile eines Airbags

Durch einen Airbag können schwere Verletzungen verhindert werden. Im Falles eines Unfalls entfaltet sich der Airbag innerhalb von 30 Millisekunden und kann dadurch das Verletzungsrisiko minimieren. Das Luftpolster fängt den Kopf auf und eine Überdehnung des Halswirbels wird vorgebeugt. Was diese Art von Aufschlag mit dem Kopf eines Menschen machen würde, will man sich nicht vorstellen. Zusätzlich verhindert die Auslösung eines Airbags, dass Gegenstände in den Körper eindringen und weitere Schäden anrichten können.

Um nicht nur den Kopf zu schützen, sorgen Seiten-Airbags dafür, dass der gesamte seitliche Körper des Passagiers geschützt wird. Die im Jahr 2018 erworbenen Neuwagen waren zu 72% mit einem Seiten-Airbag ausgestattet. Auch die im Jahr 2018 erworbenen Gebrauchtwagen waren zu 70% mit einem Seiten-Airbag ausgestattet. Autos ohne Airbag sind gefährlich, da keine Sicherheit gewährleistet ist und das Risiko, sich bei einem Unfall schwer zu verletzen, deutlich erhöht ist. Um nicht nur sich selbst, aber auch die Mitfahrer im Auto zu schützen, sollten Airbags im Auto eingebaut sein.

Die Zukunft von Airbags

Airbags werden konstant weiterentwickelt, sodass die Sicherheit im Verkehr immer weiter ausgearbeitet und verbessert werden kann. Zukünftige Airbags sollen unter anderem komplizierte Verletzungen der unteren Extremitäten vermeiden oder schwere Verletzungen vermindern können.

Zusätzlich werden autonom fahrende Autos ein neuer Bestandteil im Straßenbild für die Zukunft sein. Durch diese neuen Autos ändert sich nicht nur das Fahr- sonder auch das Sitzverhalten der Passagiere. Man hat nicht nur mehr Bewegungsfreiheit, sondern wird auch nicht mehr auf eine gerade Sitzposition beschränkt. Die Safety Domain Control Unit (SDCU), ist eine Entwicklung, die nicht nur den Schutz von Passagieren, aber auch den Schutz von Fußgängern unterstützen soll. Im Zusammenhang mit den gängigen Sensoren eines Airbag-Systems bündelt das Steuergerät Informationen aus den Fahrdynamiksensoren, Radar- und Kamerasensoren. Ein drohender Unfall kann dadurch entscheidend früher erkannt werden und die Beurteilung der Unfallschwere kann verbessert werden. Durch eine höhere Vernetzung, kann in Zukunft ein effektiver Passagierschutz und eine maximale Sicherheit gewährleistet werden.

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